Unser täglich Mehl: Gute Ausbildung sichert Vielfalt und Qualität
20. Nov 2009 - Essen-Trinken.NET
Aus Korn wird Brot … und vieles mehr: Brötchen und Bagels, Plätzchen und Pizzen oder Kekse und Kuchen. Klar, dass diese Vielfalt nicht aus einem einzigen Standardmehl gebacken werden kann. Die deutschen Mühlen stellen deshalb eine breite Palette von Mahlerzeugnissen her – vom Haushaltsmehl der Weizentype 405 für feine Gebäcke bis zum Roggenvollkornschrot fürs typisch deutsche „Schwarzbrot“. Mit ausgeklügelten Reinigungs- und Mahltechniken sichern sie jeden Tag den Nachschub für Hobby- und Profibäcker, denn ohne Mehl ist „nichts gebacken“.
In diesem Job sind qualifizierte Fachleute gefragt: Die Ausbildung in einer modernen Mühle vermittelt daher ein vielseitiges Berufsbild für junge Leute, die sich gleichermaßen für Naturprodukte wie Technikpraxis interessieren. Wichtige Ausbildungsinhalte sind neben labortechnischen Kenntnissen zur Qualitätskontrolle vor allem verfahrenstechnologisches Können für die Herstellung von sicheren Mahlerzeugnissen aus dem Naturprodukt Getreide.
Der „Walzenstuhl“ ist die zentrale Mahlmaschine, die für eine schonende Zerkleinerung des Getreides sorgt. Und wie ein Walzenstuhl funktioniert, erklärt der Ausbilder: „Im Innern befindet sich ein Walzenpaar aus Edelstahl. Die eine Walze läuft im Uhrzeigersinn, die andere in entgegengesetzter Richtung – mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Den Abstand zwischen den beiden Walzen, den Mahlspalt, muss ich je nach Rohstoff und gewünschter Produktqualität variieren (unser Bild). Dafür braucht man Fingerspitzengefühl, ein gutes Auge und Erfahrung mit den verschiedenen Getreidesorten – was gelernt sein will.“ (News-Reporter.NET/dpp)







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