Heimtextilien gegen Armut und Hunger
2008-06-11 15:08:00 - Wirtschafts-Reporter.Net
Fairer Handel gewährleistet stabile Preise und sorgt so für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen der Erzeuger – ein Trend, der mehr und mehr auch andere Produktbereiche als Kaffee erfasst. So sind seit dem Herbst 2007 auch Textilien aus Fairtrade-Baumwolle in Deutschland erhältlich. Ab dem 1. Juni werden diese von QVC als erstem Teleshopping-Unternehmen bundesweit angeboten. QVC-Kunden haben nun die Möglichkeit, Heimtextilien sowie Tag- und Nachtwäsche aus fairem Handel zu beziehen und damit nicht nur sich selbst, sondern auch der Umwelt und den Produzenten in den Entwicklungsländern etwas Gutes zu tun.
Dr. Sven Groos, Direktor Merchandising QVC Deutschland: „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Fairtrade, durch die wir unseren Kunden Textilien anbieten können, die aus fair gehandelter Baumwolle hergestellt wurden. Das Fairtrade-Siegel gibt den Konsumenten die Gewissheit, dass die Lieferanten der verwendeten Baumwolle einen fairen Preis für ihre Waren erhalten und dass mit dem Kauf der Produkte soziale sowie ökologische Projekte für Baumwollproduzenten in Entwicklungsländern gefördert werden.“
Dieter Overath, Geschäftsführer TransFair e.V.: „Die Nachfrage nach Textilien aus fair gehandelter Baumwolle steigt. Wir freuen uns deshalb besonders, dass QVC unsere Produkte aufnimmt. Fairtrade stärkt mit der neuen Produktlinie ganz bewusst die Baumwollproduzenten aus der Dritten Welt als schwächstes Glied der Produktionskette: Zwei Drittel der Weltmarktproduktion stammen aus Entwicklungsländern. Aber die Baumwollsubventionen aus den USA und der EU bedeuten für diese Länder einen massiven Preisverfall für ihre Produkte. Die Folge: Armut und Hunger.“ (News-Reporter.NET/SV)




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