Volkswagen Südafrika: Solidarität endet nicht an Werkstoren
18. Jun 2010 - Auto-Reporter.NET
Seit Jahrzehnten engagieren sich die Volkswagen-Belegschaften und das Unternehmen für die Menschen in Südafrika. VW-Konzernchef Prof. Martin Winterkorn sowie der Präsident des Volkswagen Weltkonzernbetriebsrats, Bernd Osterloh, bekannten sich erneut zur gesellschaftlichen Verantwortung des Konzerns und kündigten heute drei neue „Corporate Social Responsibility“ (CSR)-Initiativen an.
Im Rahmen des neuen Engagements stellt Volkswagen u.a. zwei Millionen Euro für ein Jugendzentrum am Konzern-Standort Uitenhage bereit. Die Investition wird sowohl die Bau- als auch die laufenden Kosten für vier Jahre abdecken. Die neue Einrichtung ist Teil der Stiftung „LoveLife“, in deren Mittelpunkt der Kampf gegen Aids steht. Sie betreibt südafrikaweit 19 multifunktionale Jugendzentren, zu denen medizinische Einrichtungen, Beratungsräume, eine Bibliothek, Sport- und Freizeitmöglichkeiten und eine kommunale Radiostation gehören. Die Programme der Stiftung werden von einer freiwilligen nationalen Jugendhilfeorganisation, den Groundbreakers, unter Mitwirkung von rund 4.000 Schulen, 500 staatlichen Kliniken sowie über 150 kommunalen Nicht-Regierungsorganisationen in Südafrika durchgeführt.
„Wir bieten mit unserem Werk nicht nur rund 6.000 qualifizierte, sichere Arbeitsplätze in der Region, sondern engagieren uns auch umfassend in der Gesellschaft. Die Jugend im Land liegt uns dabei besonders am Herzen. Mit dem Jugendzentrum und unseren weiteren Initiativen helfen wir, südafrikanischen Kindern eine gute Zukunft zu ermöglichen", führte Winterkorn aus. Konzernbetriebsratschef Bernd Osterloh betont das enge Verhältnis der VW-Belegschaft zu Südafrika: Solidarität „ende nicht an Werkstoren“. Durch die Hilfsprojekte „A chance to play“ und „Eine Stunde für die Zukunft“ sind im Laufe der vergangenen Jahre mehr als 2,7 Millionen Euro nach Südafrika geflossen.
In Uitenhage anwesend waren auch der Deutsche Botschafter in Südafrika, Dieter Haller, VW-Personalvorstand Prof. Horst Neumann, VW-Produktionsvorstand Prof. Jochem Heizmann, der Geschäftsführer von Volkswagen Südafrika, David Powels, und Peter Conze, Büroleiter der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) Südafrika.
Ein weiteres CSR-Projekt ist der Einsatz von drei Fußball-Bussen. Die Volkswagen Crafter werden in der Ostkap-Provinz unterwegs sein, um Kindern Sportaktivitäten zu ermöglichen und dies mit Aids-Prävention zu verbinden. Die Busse fahren mit geschulten Teams an Bord zu mehr als 100 Schulen vor allem in ländliche Gebiete. Bei Fußballtrainings soll spielerisch Wissen zur Aids-Prävention, Gewaltvermeidung und Stärkung der Sozialkompetenz vermittelt werden. Die Programme sind vorerst bis 2012 ausgelegt. In dieser Zeit werden mehr als 30.000 Jugendliche erreicht. Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt zwischen Volkswagen, der GTZ und dem Sozialprojekt „A chance to play" des VW-Konzernbetriebsrats.
In KwaLanga, einem der ärmsten Viertel in Uitenhage, wird zudem eine neue Vorschule für mehr als 100 Kinder errichtet. Der Volkswagen Community Trust steuert 360.000 Euro für das Projekt bei. Weitere erforderliche 90.000 Euro bringen die Mitarbeiter von Volkswagen of South Africa durch ihre Initiative „Eine Stunde für die Zukunft" auf. (auto-reporter.net/br)








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