Der Gesellschaft verpflichtet: VW vernetzt Nachhaltigkeits-Management

10. Jul 2012 - Auto-Reporter.NET

Nachhaltigkeit ist für Volkswagen gesellschaftliche Verpflichtung. Foto: UnitedPictures/Auto-Reporter.NET
 

Um den Gedanken nachhaltigen Wirtschaftens noch stärker in seine Geschäftsprozesse einzubinden, richtet der VW-Konzern in Wolfsburg eine zweitägige Konferenz aus, bei der rund 50 Beauftragte für Corporate Social Responsibility (CSR) ihre neuesten Projekte und Konzepte austauschen. Ein zentrales Thema ist die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung.

Nachhaltigkeit sei das Fundament von Volkswagens Unternehmenspolitik, erklärte Dr. Thomas Steg, Generalbevollmächtigter des Konzerns für Außen- und Regierungsbeziehungen. „Nur wer Ressourcen schützt und seiner sozialen Verantwortung gerecht wird, kann auch in Zukunft erfolgreich sein.“ Das Unternehmen stehe zu seiner Verantwortung für Gesellschaft, Umwelt, Mitarbeiter und Kunden.

Die Ansprüche an eine glaubwürdige und überprüfbare Strategie von Unternehmen zu ökonomischer, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit stiegen weiter, sagte Prof. Dr. Gerhard Prätorius, Leiter CSR Volkswagen-Konzern, zu Beginn der Veranstaltung. Dazu werde das Unternehmen sein IT-unterstütztes, systematisches Management von Nachhaltigkeitsdaten weiter verfeinern, um auch künftig Berichte nach höchsten Standards vorzulegen.

Konferenz-Teilnehmer berichteten zum Beispiel, wie Volkswagen in Brasilien durch den Bau eines zweiten Wasserkraftwerks künftig 40 Prozent seines Eigenbedarfs an Energie abdecken wird und wie in trockenen Landesteilen bereits mehr als 100.000 Menschen vom Bau einfach zu bedienender mechanischer Wasserpumpen profitiert haben. Inzwischen gibt es rund 700 sogenannter „Bombas d’Agua Popular“, die von VW-Ingenieuren mitentwickelt wurden und deren Bau vom Konzern unterstützt wird. Weitere weltweite CSR-Projekte sind u.a. die TV-Kampagne „Drive safely, drive the Volkswagen Way“ zur Steigerung der Verkehrssicherheit in China, das größte Wind-Diesel-Kraftwerk der Welt auf der Karibikinsel Bonaire sowie die Unterstützung der Kfz-Ausbildung von israelischen und arabischen Jugendlichen in Israel. (Auto-Reporter.NET/sr)

 
 
 

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