A 72 schließt Lücke im sächsischen Autobahnnetz
6. Mar 2010 - Auto-Reporter.NET
Im Sommer vergangenen Jahres war am Abschnitt Rathendorf und Frohburg der A7 2 im Freistaat Sachsen Baubeginn. "Mit der A 72 schließen wir ein Lücke im sächsischen Autobahnnetz und schaffen eine moderne Süd-Nord-Verbindung zwischen den Wirtschaftszentren Chemnitz und Leipzig", sagte der damalige Bundesverkehrsminister Tiefensee.
Die neue A 72 wird nach ihrer Fertigstellung die A 4 bei Chemnitz mit der A 38 südlich von Leipzig verbinden. Damit soll eine zeitsparende Direktverbindung von Chemnitz nach Leipzig geschaffen werden, die auch den westsächsischen Wirtschaftsraum zwischen Zwickau, Chemnitz und Leipzig fördert. Darüber hinaus wird die neue Autobahn die daran angeschlossenen Orte erheblich vom Verkehr entlasten. Die Kosten für den 14,5 Kilometer langen Bauabschnitt zwischen Rathendorf und Frohburg waren mit rund 80 Millionen Euro veranschlagt. Die Finanzierung des daran anschließenden Abschnittes zwischen Frohburg und Borna-Süd will der Bund durch Mautmehreinnahmen sicherstellen.
Heute (6. März 2010) hat Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer mit einem Rammschlag den Bau der A 72 zwischen Frohburg und Borna begonnen. Die 315 Meter lange Talbrücke über den Zedtlitzer Grund wird ein Bestandteil der neuen A 72. Ramsauer: „Wir werden die Europäische Metropolregion Sachsendreieck optimal verbinden. Für das Dreieck zwischen Chemnitz-Zwickau, Dresden und Halle-Leipzig entsteht jetzt eine wichtige und leistungsfähige Verkehrsachse. Die Erreichbarkeit wird so bis 2012 spürbar verbessert.“
Der Bund und die Europäische Union stellen für den sechs Kilometer langen Bauabschnitt von Frohburg bis Borna insgesamt 66 Millionen Euro zur Verfügung. (auto-reporter.net./wr)






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