XXL-Truck-Feldversuch darf nicht zur Schauveranstaltung werden
23. Jul 2010 - Auto-Reporter.NET
Super-Trucks sind wieder ein Thema. Von Gegnern „Monstertruck“ und im jetzt beschlossenen bundesweiten Feldversuch „Lang-Lkw“ genannt, soll sich die überlange Lkw-Version in einem einjährigen Projekt beweisen. Eine den Feldversuch begleitende Arbeitsgruppe wurde gestern in Berlin gegründet. Der ADAC fordert in diesem Zusammenhang ein seriöses Urteil über die Risiken dieser Fahrzeuge.
Um das Pro und Kontra am Ende des Versuchsprojektes mit den bis zu 25,25 Meter langen Lkw-Zügen objektiv einschätzen zu können, lehnt der Automobilklub eine Begrenzung der Versuchsfahrten auf Autobahnen wie in früheren Tests in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen ab. „Schauveranstaltungen“ könne man sich getrost schenken, sagte ADAC-Vizepräsident für Verkehr Ulrich Klaus Becker, denn bei einer dauerhaften Zulassung der neuen Groß-Lkws werde es nicht ausbleiben, dass diese Fahrzeuge auch auf Landstraßen mit Ortsdurchfahrten unterwegs seien. Vor allem Risiken im untergeordneten Straßennetz müssten ausgelotet werden.
Besondere Gefahren durch die langen Lkws sieht der Autoklub beim Befahren von Ortsdurchfahrten sowie an Kreisverkehren und beim Abbiegen an Kreuzungen. Einer der Untersuchungsschwerpunkte sollte auf diese kritischen Stellen gelegt werden. Probleme befürchtet der Klub zudem an Ampelanlagen und an Bahnübergängen und sieht Risiken auch beim Überholen der XXL-Trucks auf Landstraßen. Der Feldversuch sollte nach Meinung des ADAC durch ein unabhängiges Institut wissenschaftlich begleitet werden. (auto-reporter.net/arie)






RSS - Alle News
RSS - Bauen-Wohnen
RSS - Energie
RSS - Gesundheit
RSS - Lifestyle
RSS - Travel
RSS - Umwelt
RSS - Verbraucher
RSS - Verkehr
RSS - Wirtschaft
RSS - Soziales





