Roaming-Gebühren zum 1. Juli gesenkt

9. Jul 2010 - Auto-Reporter.NET

Für die Dame konnte es bis vor wenigen Tagen noch doppelt teuer werden: Das Handy-Verbot am Steuer gilt mittlerweile in fast allen europäischen Ländern. Bei Zuwiderhandlung drohen hohe Geldbußen. Das gilt noch immer. Preiswerter geworden sind jedoch die Roaming-Gebühren. Foto: Allianz/dpp/auto-reporter.net
 

Ferienreisende, die ihren Urlaub im Ausland verbringen wird’s freuen: Mobilfunkfirmen in der EU mussten zum 1. Juli erneut ihre Preise für die grenzüberschreitende Handynutzung senken, berichtet der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD). Die EU-Kommission teilte mit, dass der Höchstpreis für einen ausgehenden Roaminganruf auf 39 Cent pro Minute (zzgl. MwSt.) gesenkt wurde. Für eingehende Anrufe dürfen künftig nur noch 15 Cent pro Minute (zzgl. MwSt.) verlangt werden.

Zudem gilt neben den gesenkten Höchstpreisen in Zukunft auch eine automatische Kostenobergrenze von 50 Euro, sofern diese vom Nutzer nicht höher oder niedriger festgelegt wurde. Somit gehören astronomische Handyrechnungen der Vergangenheit an. Der Betreiber ist verpflichtet, dem Nutzer eine Warnung zu schicken, wenn 80 Prozent dieses Limits überschritten werden. Wird die Kostenobergrenze erreicht, muss der Anbieter die Mobilfunk-Internetverbindung sogar automatisch unterbrechen, es sei denn, der Kunde hat die Fortführung der weiteren Nutzung für den laufenden Monat ausdrücklich erklärt. Außerdem müssen Mobilfunkanbieter ihre Kunden bei jeder Einreise in ein anderes EU-Land über die geltenden Datenroamingtarife informieren. (auto-reporter.net/sr)

 
 
 

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