Neue Energiekonzepte fürs Dach
9. Jul 2009 - Energie-Reporter.Net
Bei Neubauten muss seit Anfang dieses Jahres ein Teil der benötigten Energie aus Erneuerbaren Energien stammen. Alternativ können auch andere klimaschonende Maßnahmen ergriffen werden. Fotovoltaik- und Solarthermie-Anlagen stellen zwei interessante Varianten dar, das Dach als Energieträger effektiv zu nutzen. Für den Hausbesitzer heißt das, nicht nur selbst Geld zu sparen und zum Umweltschutz beizutragen, sondern auch von Fördergeldern und günstigen Krediten, die von Seiten des Staates für die Anschaffung einer Solaranlage vergeben werden, zu profitieren.
Durch den Einsatz einer Solarthermie-Anlage kann in aller Regel zwischen den Monaten April und September gänzlich auf einen zusätzlichen Heizkessel verzichtet werden. Bedenkt man, dass etwa 90 Prozent des Energiebedarfs auf Heizung und Warmwasser entfallen, lässt sich erkennen, welche enormen Einsparpotenziale eine solche Anlage bietet. Eine Solarthermie-Anlage besteht aus einem Kollektor, in dem eine Trägerflüssigkeit durch Sonnenstrahlen erhitzt wird. Die so gewonnene Wärme gelangt im nächsten Schritt zu einem Speicherkessel, der das Brauchwasser des Hauses erhitzt, das für den täglichen Gebrauch verwendet wird.
Im Gegensatz dazu wandelt eine Fotovoltaik-Anlage die Sonnenenergie direkt in elektrischen Strom um. Durch einen Wechselrichter wird der gewonnene Gleich- in Wechselstrom umgewandelt und kann anschließend in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Die einzelnen Module der Anlage bestehen aus verschiedenen Solarzellen; so hat man die Möglichkeit, die Kollektorfläche jederzeit beliebig zu erweitern. So lässt sich nicht nur umweltfreundlich und kostenlos Strom nutzen, man kann sogar ganz nebenbei noch Geld verdienen, denn der aktuelle Preis liegt bei 43 Cent pro eingespeister Kilowattstunde Strom.
Wer befürchtet, die Optik des Daches würde unter einer Solaranlage leiden, dem empfehlen die Experten von dach.de, sich schon beim Bau des Daches für eine Anlage zu entscheiden, denn so kann diese harmonisch und fast unsichtbar in die Dachfläche mit eingegliedert werden. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, eine komplette Seite des Daches mit einer Solaranlage auszurüsten. Der Vorteil: je größer die Fläche, desto höher der Zuschuss. Weitere Informationen sind im Internet unter www.dach.de zu finden. (News-Reporter.NET/SV)







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