VW ist Deutschlands „grünste“ Marke
27. Jun 2012 - Auto-Reporter.NET
Die Anstrengungen der Wolfsburger, die sie ihrer Umwelt-Strategie folgen ließen, haben sich gelohnt: Immerhin gehört die Marke Volkswagen zu den umweltfreundlichsten der Welt. Zu diesem Ergebnis kommt das globale Nachhaltigkeitsranking „Best Global Green Brands 2012“.
Bei der Untersuchung der Unternehmensberatung Interbrand, die auch den renommierten Best Global Brands Report herausgibt, werden die tatsächlichen Anstrengungen führender Marken auf den Gebieten Umweltschutz und Nachhaltigkeit ebenso untersucht wie die Wahrnehmung „grüner" Aktivitäten durch insgesamt mehr als 10.000 Verbraucher in den weltweit zehn größten Industrieländern. Im Vergleich zum Vorjahr stieg VW im Spitzenfeld der nachhaltigsten Marken von Platz 6 auf Platz 4 und ist damit umweltfreundlichster Autohersteller sowie „grünstes“ Unternehmen Deutschlands. Bewertet wurden die Performance-Daten von der Unternehmensberatung Deloitte anhand von 82 Kriterien; die Beurteilung der Glaubwürdigkeit von „grünen" Maßnahmen überließt man den Verbrauchern.
„Grüner“ als gedacht
Bescheinigt wird der Marke VW gegenüber ihren Wettbewerbern auch ein „Realitätsvorsprung“: So sei die Marke auf Basis der konkreten Leistungsdaten bereits "grüner", als man sie bisher wahrnehme, wie die Untersuchung ergab. Interbrand begründet das verbesserte Ergebnis damit, dass sich die Marke am „ehrgeizigen" Konzernziel orientiere, bis 2018 ökologisch führender Autohersteller zu werden. Dieses Ziel werde „konstant untermauert" und habe „messbare Überprüfungspunkte".
Bei Volkswagen hat man die Nachhaltigkeit in seiner gesamten Wertschöpfungskette verankert. Erst im März 2012 hat sich der Konzern neue Nachhaltigkeitsziele gesetzt. Sie reichen von der Effizienzsteigerung einer jeden neuen Fahrzeuggeneration um zehn bis 15 Prozent über die Emissionsvorgaben der europäischen Neuwagenflotte, wonach der CO2-Ausstoß bis 2015 unter 120 Gramm pro Kilometer gesenkt werden soll, bis hin zu einer um 25 Prozent umweltfreundlicheren Produktion in den Werken bis 2018. In dem Zusammenhang hob Interbrand auch die Investitionssumme von rund 600 Millionen Euro hervor, die das Unternehmen in den Ausbau regenerativer Energien aus Sonne, Wind und Wasserkraft investiert, und lobte die Installation eines Konzernbeauftragten für Umwelt, Energie und neue Geschäftsfelder. Auch „Think Blue.“ spielt eine besondere Rolle. Für Interbrand handelt es sich hierbei nicht um den Teil einer Strategie schlechthin, sondern um eine ganzheitliche Haltung zu Umweltschonung und Ressourceneffizienz: Sie habe VW international bekannt gemacht. (Auto-Reporter.NET/arie)






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