Heuschnupfen: anhaltende allergische Symptomatik durch Kräuter

17. Aug 2009 - Gesundheits-Reporter.Net

Nicht nur Birke und Erle, sondern auch Kräuter machen Allergiegeplagten das Leben schwer – und das bis in den Oktober hinein. Der Wirkstoff Levocabastin sorgt für Abhilfe bei Symptomen wie Augenjucken und Niesreiz. Foto: McNeil GmbH & Co. oHG/News-Reporter.NET
 

Kräuter kennen wir als leckere und gesunde Zutat aus dem eigenen Garten. Ob in Salaten oder warmen Gerichten, sie geben dem Lieblingsessen den richtigen Pfiff. Aber auch blühend am Wegesrand sind Kräuter im Spätsommer ein bekanntes Bild. Doch was ist, wenn sie plötzlich Niesreiz und Augenjucken hervorrufen? Etwa eine Allergie?

Nicht nur Birke und Erle können in der Heuschnupfensaison Allergiegeplagten das Leben schwer machen: Sind diese bis Juni ausgeblüht, haben Kräuter ihre Hochphase, allen voran der Beifuß. Seine Pollen sind die häufigsten Allergieauslöser unter den Kräutern. Von ihnen gehen auch besonders viele Kreuzallergien aus. Ebenfalls besonders häufig kommt es bei den Pollen des Sauerampfers zu allergischen Reaktionen. Für Kreuzallergien sind diese aber eher weniger bekannt. Ein weiteres allergieauslösendes Kraut ist Ambrosia. Das Traubenkraut kommt aus Nordamerika und breitet sich seit einigen Jahren auch in Europa aus. Seine aggressiven Allergene führen schon in kleinen Mengen zu  Heuschnupfen und Asthma. Die Pollen können Kreuzallergien gegen Beifuß und Wermut auslösen. Ebenfalls eine lange Leidenszeit bei Allergiker bringen Wegerichpollen mit sich. Unter der Blütezeit von Mai bis Oktober leiden Betroffene den ganzen Sommer.

Im Zuge des Klimawandels und der wärmeren Temperaturen im Winter blühen Bäume und Gräser immer früher und länger. Die Pollenflugzeit verlängert sich so bis in den Oktober. Um sich vor der Allergie zu schützen, sollte man nicht nur seine Allergene gut kennen und den Pollenflugkalender im Auge behalten, sondern auch präventiv gegen die Allergie arbeiten. Hier hilft die frühzeitige Anwendung des gut verträglichen Wirkstoffes Levocabastin (z.B. in Livocab direkt, Apotheke). 15 Minuten vor dem Allergenkontakt angewandt, lindert es Symptome wie Augenjucken und Niesreiz um bis zu 80 Prozent. (News-Reporter.NET/SV)

 
 
 

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