Wie hoch ist Ihr Osteoporose-Risiko?
24. Sep 2009 - Gesundheits-Reporter.Net
Wer an Osteoporose erkrankt ist, merkt es meist erst dann, wenn es zu Knochenbrüchen kommt. Dabei gibt es einfache Verfahren, die Krankheit rechtzeitig zu erkennen. Wer aufgrund bestimmter Faktoren ein erhöhtes Risiko für Knochenschwund aufweist, sollte frühzeitig eine Knochendichtemessung beim Arzt durchführen lassen, rät der Münchener Orthopädie-Facharzt Dr. Alexander Sigel. Mit den folgenden zehn Fragen können Sie feststellen, wie es um Ihre Knochendichte bestellt ist.
1. Welches Geschlecht haben Sie?
weiblich: 1 Punkt
männlich: 0 Punkte
2. Haben Sie eine familiäre Vorbelastung, zum Beispiel Eltern oder Großeltern mit Osteoporose?
ja: 1 Punkt
nein: 0 Punkte
3. Wie alt sind Sie?
unter 40: 0 Punkte
zwischen 40 und 60: 1 Punkt
über 60: 2 Punkte
4. Wenn Sie eine Frau sind: Hat Ihre Regelblutung bereits in relativ jungen Jahren aufgehört?
ja: 1 Punkt
nein: 0 Punkte
5. Welche der folgenden Aussagen treffen auf Sie zu? (Mehrfachnennung möglich)
Ich habe ohne entsprechenden Unfall Knochenbrüche erlitten: 3 Punkte
Ich habe unklare Schmerzen, zum Beispiel im Rücken: 1 Punkt
Ich habe an Körpergröße verloren: 2 Punkte
6. Ihr Gewicht?
Untergewicht: 2 Punkte
Normalgewicht: 0 Punkte
Übergewicht: 0 Punkte
7. Ernährung: Welche der folgenden Aussagen treffen auf Sie zu? (Mehrfachnennung möglich)
Ich ernähre mich sehr einseitig: 2 Punkte
Ich trinke viel Kaffee oder Tee: 1 Punkt
Ich rauche regelmäßig: 1 Punkt
8. Leiden Sie unter einer der folgenden Allergien? (Mehrfachnennung möglich)
Nahrungsmittelallergien: 1 Punkt
Lactose-Intoleranz/-allergie: 2 Punkte
Sonnenallergie: 2 Punkte
9. Bewegung: Welche der folgenden Aussagen treffen auf Sie zu? (Mehrfachnennung möglich)
Ich habe einen sitzenden Beruf: 1 Punkt
Ich treibe nur sehr selten oder gar keinen Sport: 1 Punkt
Regelmäßige Bewegung kommt in meinem Alltag oft zu kurz: 1 Punkt
10. Nehmen Sie Medikamente wie Rheumamittel oder Kortison?
ja: 2 Punkte
nein: 0 Punkte
Testergebnis:
Wenn Sie bei den ersten fünf Fragen vier oder mehr Punkte oder bei allen zehn Fragen acht oder mehr Punkte erreicht haben, empfiehlt sich eine Osteoporose-Diagnostik. Frauen und untergewichtige Menschen weisen im Allgemeinen ein höheres Risiko auf. Bei höherem Alter kommt ein natürlicher Knochenabbau hinzu.
Wichtig:
Diese Fragen ersetzen keinen Arztbesuch! Bei starken und anhaltenden Rückenschmerzen oder unklaren Beschwerden sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
Unabhängig vom Osteoporose-Risiko kann jeder Erkrankungen der Knochen vorbeugen. Das A und O: eine ausgewogene Ernährung. Kalzium und Vitamin D sind wichtig für das Skelett. Vor allem in sonnenarmen Monaten sollten Sie ergänzend Vitamin D zu sich nehmen. Die Produktion des Vitamins wird nämlich in der Haut durch Sonneneinstrahlung aktiviert. Auch das Sexualhormon Östrogen beeinflusst den Knochenaufbau. Andauernde Diäten, Untergewicht oder Rauchen senken den Hormonspiegel und erhöhen daher das Risiko für Knochenschwund. Rauchen kann außerdem einen Mangel an Vitamin C hervorrufen, das für den Knochenaufbau wichtig ist. (News-Reporter.NET/as)







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