Trotz Schnee und Eis: 19% weniger Tote auf deutschen Straßen im ersten Quartal

21. May 2010 - Auto-Reporter.NET

Paradox: Der Winter hat die Straßen sicherer gemacht. Es gab zwar mehr Blechschäden, aber weniger Tote und Verletzte. Foto: K+S/auto-reporter.net
 

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes kamen in den ersten drei Monaten dieses Jahres 660 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen in Deutschland ums Leben. Das waren 152 Personen oder 19% weniger als in den Monaten Januar bis März 2009. Etwas weniger zurückgegangen ist die Zahl der Verletzten mit – 10% auf 67 700.

Insgesamt erfasste die Polizei im ersten Quartal 2010 rund 571 400 Straßenverkehrsunfälle, eine Zunahme um 6,1% im Vergleich zum ersten Quartal 2009. Während die Zahl der Unfälle mit Personenschaden um 11% auf 51 800 stark gesunken ist, wurden wesentlich mehr Unfälle mit ausschließlich Sachschaden verzeichnet (+ 8,3% auf 519 700).Im Monat März 2010 wurden rund 191 900 Straßenverkehrsunfälle gezählt, das waren 5,9% mehr als im März 2009. Dabei ist die Zahl der Unfälle mit ausschließlich Sachschaden um 6,9% auf 170 900 gestiegen. Dagegen sind die Unfälle, bei denen Personen zu Schaden kamen, um 1,8% auf etwa 20 900 zurückgegangen. 265 Menschen verloren im März 2010 bei diesen Unfällen ihr Leben. Das waren 19 Personen oder 6,7% weniger als im gleichen Vorjahresmonat. Die Zahl der Verletzten nahm gegenüber März 2009 nur leicht um 0,4% auf 27 300 ab.

 
 
 

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