Volkswagen holt Porsche schon im August in den Konzern

5. Jul 2012 - Auto-Reporter.NET

Porsche-Chef Matthias Müller (l.) und VW-Konzernchef Martin Winterkorn auf der heutigen Pressekonferenz in Wolfsburg. Foto: VW/Auto-Reporter.NET
 

Früher als geplant, holt Volkswagen das Porsche-Sportwagengeschäft unter sein Dach: Bereits zum 1. August 2012 wird der integrierte Automobilkonzern Realität. Für die noch fehlenden 50,1 Prozent der Porsche-Anteile zahlen die Wolfsburger 4,46 Milliarden Euro an die Porsche Automobil Holding SE (Porsche SE) plus eine VW-Stammaktie. Die zuständigen Gremien der Unternehmen haben bereits zugestimmt.

Porsche wird als zwölfte Marke im VW-Konzern seinen festen Platz haben. Jetzt könne man sich gemeinsam voll darauf konzentrieren, was VW und Porsche seit jeher am besten könnten, so Martin Winterkorn auf der heutigen Pressekonferenz: „Herausragende Fahrzeuge entwickeln, bauen und natürlich auch erfolgreich vermarkten.“ Die ganze Kraft will man nun auf das operative Geschäft und das "solide und profitable Wachstum des Konzerns" richten, um die langfristigen Synergien von rund 700 Milliarden Euro pro Jahr früher als geplant zu heben.

Der Konzernchef sieht aufgrund der Bündelung der Zusammenarbeit von Volkswagen und Porsche und der gezielten Investitionen in zukunftsweisende Produkte und Technologien neue Wachstumsmöglichkeiten insbesondere im ertragsstarken Premiumsegment. Gerade im Hinblick auf die volatilen Märkte und die sich rasch ändernden Marktlagen dürfte die Strategie der konzentrierten Kräfte beider deutschen Vorzeigeunternehmen von Vorteil sein. Winterkorn: „Die zügige Schaffung des integrierten Automobilkonzerns ist gut für Volkswagen, gut für Porsche und für den ganzen Industriestandort Deutschland. Gerade vor dem Hintergrund des unsicheren wirtschaftlichen Umfelds.“

Die Zusammenführung der operativen Geschäfte werde VW und Porsche künftig finanziell und strategisch weiter stärken. So mache Porsche als eigenständige Marke den Mehrmarkenkonzern VW noch stärker, hob der Konzernchef hervor. Andererseits könne der VW-Konzern auch künftig auf eine stabile Aktionärsstruktur und solide Finanzen bauen. Auch das sichere Arbeitsplätze und stärke den Industriestandort Deutschland als Ganzes. (Auto-Reporter.NET/arie)

 
 
 

Weitere Bilder

 

Newsletter Ein-/Austragen

Tragen Sie bitte hier Ihre E-Mail-Adresse ein, wenn Sie sich für unseren Newsletter anmelden möchten.
 

 

Highlights

 

Aktuelle Bilder

 

Aktuelle Videos

 

RSS-Feeds

Weitere Dienste