Temporegeln in Europa: Genaues Hinschauen spart viel Geld
12. Jul 2010 - Auto-Reporter.NET
Unbeschwerte Urlaubstage sollten Autofahrer nicht dazu verleiten, Tempolimits auf europäischen Straßen zu unterschätzen. Von einheitlichen Regelungen in Europa kann keine Rede sein. Um die Urlaubskasse zu schonen, ist es angeraten, sich vor Antritt der Reise über die Temporegeln des Urlaubslandes zu informieren, denn schon Tempoüberschreitungen von 20 km/h können mancherorts richtig teuer werden. 500 Euro sind da durchaus drin.
Der ADAC hat eine Übersicht der Geschwindigkeitsbeschränkungen im europäischen Ausland zusammengestellt. Mit den aus Deutschland bekannten 50 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften liegt man in den anderen europäischen Ländern meistens genau richtig. Nur in Großbritannien ist die Grenze bereits bei 48 km/h (30mp/h) gezogen. Anders in Polen. Hier sind nachts von 23 bis 5 Uhr 60 km/h erlaubt.
Außerorts schwanken die Höchstgeschwindigkeiten in Europa zwischen 80, 90 und 100 km/h. Auf Schnellstraßen darf jedoch auch schneller gefahren werden. Die Tempogrenzen liegen hier zwischen 100 und 110 km/h. Bei Nässe, Regen und Schnee gelten in Italien und Frankreich dagegen verringerte Tempolimits. In Polen darf man auf vierspurigen Schnellstraßen wiederum schneller als auf zweispurigen fahren.
Auf Autobahnen liegt in den meisten europäischen Ländern die Höchstgeschwindigkeit bei Tempo 130, in den übrigen Reiseländern geht es mit 120 km/h etwas langsamer zu. Immer mehr Länder, wie zum Beispiel Schweden, gingen jedoch dazu über, kein generelles Tempolimit festzulegen, so der ADAC. Dort gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung je nach Beschilderung. Auf Autobahnen gibt es bei schwierigen Verkehrsverhältnissen wie Nässe, Schnee oder nachts zahlreiche Ausnahmen. Beispielsweise in Frankreich, Portugal und Luxemburg gelten für Führerscheinneulinge generell verringerte Geschwindigkeiten.
Detaillierte Informationen zu den Tempolimits und den zahlreichen länderspezifischen Besonderheiten auch für Motorräder, Gespanne, Wohnmobile und Bootstrailer finden Urlauber unter www.adac.de/laenderinfo, Stichwort „Verkehr“. (auto-reporter.net/sr)






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