Ohne Festnetz kein Handy
29. Sep 2009 - Lifestyle-Reporter.Net
Handys sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie sind zwar schnurlos und mobil, doch ohne Festnetz geht gar nichts. Die wichtigsten Schaltstationen für die Mobilität sind die sogenannten Basis-Stationen, die Andockstellen zum Festnetz.
Eingeschaltete Handys sind immer über Funk mit der nächstgelegenen Basis-Station verbunden. In Städten ist diese meist nicht mehr als 200 Meter entfernt. In ländlichen Regionen können es auch mehrere hundert Meter Funkstrecke sein. Telefoniert man nun von Handy zu Handy, werden die Gespräche in Bruchteilen von Sekunden über die nächste Basis-Station ins Festnetz und weiter an die Basis-Station übertragen, die dem Gesprächspartner am nächsten ist. Erst dann geht´s wieder per Funk zum Handy. Surft man mit dem Handy im Internet, werden über die Basis-Station auch Datenpakete ins Festnetz an einen Server und zurück übertragen. Die Basis-Station ist mit extrem leistungsstarken Verbindungen an das Festnetz angebunden. So können mehrere hundert Gespräche und Datenverbindungen gleichzeitig über eine Station ins Festnetz übertragen werden. Über diese festen Stationen ist es auch möglich, den Standort eines eingeschalteten Mobiltelefons festzustellen.
In der Regel kennen wir Basis-Stationen als Türme oder Masten mit vielen Antennen, die die Landschaft oder höher gelegene Hausdächer "schmücken". Aber es geht auch unauffälliger und origineller. Sollen historische Stadtbilder erhalten bleiben, sind die Antennen auch schon mal als Schornstein getarnt oder in Kirchtürmen versteckt. Auf dem flachen Land sind Hochspannungsmasten beliebte Antennen-Träger. Oder man nutzt Industriedenkmäler - wie im Ruhrgebiet zum Beispiel alte Fördertürme. (News-Reporter.NET/as)







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